Stiftung für das Ortsmuseum und die Chronik
der Gemeinde Horgen



Archiv



2017 Jahresbericht 2016 Download

11 Museen – 1 Nacht: Museums-Nacht im Bezirk Horgen (6. Oktober 2017)

Ortsmuseum Richterswil, Historische Gesellschaft Wädenswil, Weinbaumuseum am Zürichsee, Stiftung Wildnispark Zürich, Johanna-Spyri- Museum Hirzel, Bergwerk Käpfnach Horgen, Turmausstellung katholische Pfarrei Horgen, Wohn- und Porzellanmuseum E. S. Kern im Agentenhaus, Ortsmuseum Sust Horgen, Ortsmuseum Oberrieden, Ortsmuseum Thalwil.
Auch in der 4. Museums-Nacht bieten verschiedene Museen im Bezirk Horgen ein abwechslungsreiches und attraktives Programm mit kulinarischen und kulturellen Leckerbissen für Jung und Alt. Das Angebot reicht von Buchvernissagen und Lesungen, über Filme und Führungen bis zum Selberforschen und Ausprobieren. Zwischen den Museen zirkulieren für die Besucherinnen und Besucher kostenlos und regelmässig Shuttle-Busse.



Aufstand gegen Macht und Pracht: Der Bockenkrieg (10. September 2017)

Bocken war nicht nur Landsitz hochbarocker und grossbürgerlicher Macht und Pracht, sondern 1804 auch Schauplatz des sogenannten Bockenkriegs zwischen der aufständischen Landbevölkerung und Regierungstruppen. Der Horgner Schuster Hans Jakob Willi spielte dabei eine zentrale Rolle; er wurde dafür mit anderen Rädelsführern zum Tode verurteilt und hingerichtet.



«Rechte hat nur, wer Kraft hat.» Anmerkungen zur Schweizer Wirtscahft im Ersten Weltkrieg (8. September 2017)

Der vor hundert Jahren tobende «Grosse Krieg» war nicht nur ein mit aller Härte geführter Stellungskrieg, der Millionen von Soldaten das Leben kostete, sondern auch ein immer brutaler geführter Wirtschaftskrieg. Im Referat werden zentrale Probleme sowie die Chancen und Herausforderungen der Schweizer Wirtschaft im Ersten Weltkrieg thematisiert. Wie arrangierte sich das Land mit den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Krieges, der grossen Abhängigkeit von Rohstoffimporten und dem seit 1916 zunehmenden Verlust der Wirtschaftsfreiheit?
Wir freuen uns, Sie zu einem Vortragsabend mit Dr. Roman Rossfeld einladen zu dürfen. Roman Rossfeld ist seit 2016 Projektkoordinator des vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten Forschungsprojektes «Krieg und Krise» zur Geschichte des schweizerischen Landesstreiks vom November 1918 an der Universität Bern sowie Mitherausgeber des 2014 erschienenen Buches 14/18: Die Schweiz und der Grosse Krieg.



Weberinnentag 2017 (27. August 2017)

Die Weberei, Textilgewerbe und –industrie haben in Horgen und Umgebung eine lange und vielfältige Tradition. Sie reicht von der Stoffherstellung der Pfahlbauer vor 6000 Jahren bis in die Ära der Seiden- und der Textilmaschinenindustrie im 20. Jahrhundert. Das Ortsmuseum Sust beherbergt zahlreiche Gegenstände dieser reichen Textilgeschichte Horgens. Von Handweberinnen wird zudem auf einem historischen Webstuhl das Handwerk des Seidenwebens gepflegt und weiterentwickelt. Am mittlerweile zur Tradition gewordenen Weberinnentag beleuchtet und erklärt das Ortsmuseum verschiedene Aspekte dieser reichen Textilgeschichte Horgens. Neben der Schauweberei werden ein Workshop zum Selberweben, ein Film und Führungen angeboten. Die Humanitas-Stiftung Horgen verkauft ihre Produkte und für zwischendurch stehen Kaffee und Kuchen bereit. Der Textilkaufmann und Kulturschaffende Peter Schulthess referiert zum Thema „Die wilde Seite der Seide“.



Sustwanderung – von Horgen nach Zug mit Walter Bersorger (2. Juli 2017)

Der Wandertag beginnt mit einer kurzen Führung im historischen Sustgebäude in Horgen zum Thema Sust und Säumerwesen. Die Wanderung führt anschliessend durch den geschichtsträchtigen Kern von Horgen an zahlreichen historischen Gebäuden vorbei auf dem alten Saumweg zur Hirzel Höhe und dann steil abwärts nach Sihlbrugg. Von dort geht’s weiter über Baar nach Zug und dort zur Sust. Auf dem Weg werden Geschichten an Schauplätzen zum Thema erzählt und Bilder gezeigt.



«textil 13» (6. Mai Bis 21. Mai 2017)

«textil 13», eine Gruppe von Handweberinnen, hat sich für ihre neue Ausstellung intensiv mit dem griechischen Märchen «Die Königstochter und ihr Schicksal» auseinandergesetzt. Entstanden sind Werke, welche die Betrachter berühren und die Weisheit des Märchens vermitteln.



2016 Jahresbericht 2015 Download

Europäische Tage des Denkmals – Oasen (Sonntag, 11. September)

Spaziergang von der Sust in die Fischenrüti

Der jahrhundertealte Umschlagplatz Sust und der vor zwei Jahren in Betrieb genommene interkulturelle Garten in der Fischenrüti bilden Oasen in Horgen. In der Zollstation am See wurden bis 1835 Waren wie Getreide und Fisch, Käse und Wein, Metalle und Tuch, Salz und Gewürze aus aller Herren Länder von Schiffen auf Saumpferde und umgekehrt verladen. Der Säumer- und ab dem 17. Jahrhundert der Karrenweg führte von der Sust durch Horgen über Hirzel und Sihlbrugg bis nach Zug. Die vorbeiziehenden Menschen und Waren hinterliessen in Horgen noch heute sichtbare Spuren. Mit einem etwa eineinhalbstündigen Spaziergang und wird eine Brücke zwischen See und Horgenberg, zwischen Vergangenheit und Gegenwart geschlagen. Zuerst dem historischen Saumweg folgend, dann neue Wege entdeckend, werden an verschiedenen Stationen alte und neue Geschichten zu Handelswegen und Oasen erzählt.



Webertag 2016 (Sonntag, 14. August)

Die Weberei, Textilgewerbe und –industrie haben in Horgen und Umgebung eine lange und vielfältige Tradition. Sie reicht von der Stoffherstellung der Pfahlbauer vor 6000 Jahren bis in die Ära der Textilmaschinenindustrie im 20. Jahrhundert. Besonders die exportorientierte Seidenindustrie erfuhr im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts eine Hochblüte. Horgen wurde damals als «Klein-Lyon» bezeichnet und war während zwei Jahrzehnten gar Sitz eines amerikanischen Konsulats. Das Ortsmuseum Sust zeigt eine breite Palette von Objekten zur reichen Textilgeschichte Horgens: von Spinnwirteln, Webgewichten, und Gewebefragmenten der Jungsteinzeit, über Kleidungsstücke, Musterbücher, Schiffchen und Spulen aus dem seidigen «Klein-Lyon» hin zu Wind- und Spulmaschinen der «Belle Epoque» und vieles mehr. Zudem wird von Handweberinnen auf einem historischen Webstuhl das Handwerk des Seidenwebens gepflegt und weiterentwickelt. Am mittlerweile auch zur Tradition gewordenen Webertag des Ortsmuseums werden verschiedene Aspekte der Textilgeschichte Horgens beleuchtet und erklärt. Er findet jeweils am ersten Sonntag nach dem Gedenktag der Schutzpatronin der Weber, der Heiligen Radegund am 13. August, statt. Neben der Schauweberei werden ein Workshop und Objekttisch zum Anfassen und Ausprobieren, ein Film zum Anschauen, Führungen und Vorträge zum Zuhören und zwischendurch Kaffee und Kuchen zum Geniessen und Plaudern angeboten. Die Textilhistorikerin und –archäologin Dr. Antoinette Rast-Eicher referiert zum Thema „Am Anfang war der Faden – frühe Textilfunde aus dem Zürichsee“.


Von süssen Bibern & harten Hölzern (13. März 2016)

Biberzelten oder Biberfladen sind seit dem Mittelalter verbreitet und gehören zum kulinarischen Erbe der Schweiz. Die Lebkuchenspezialität steht in der Sust kurz vor Ostern im Zentrum. Es werden spannende Geschichten erzählt und historische Gegenstände gezeigt. Claudio Leibacher von der Leibacher Biber-Manufaktur weiht in die Geheimnisse des Biberbackens und Modelschnitzens ein.


2015 Jahresbericht 2014 Download

Ortsmuseum Horgen: Adventsfenster-Apéro (6. Dezember 2015)


Schulhaus Horgen: Martini-Kochen/Essen (11. November 2015)


Horgen Dorf: Dorfmärt-Stand (26. September 2015)


Horgen – zwischen See, Saum und Seide (13. September 2015)

Horgen entwickelte sich mit der Öffnung des Gotthardpasses im 13. Jahrhundert früh zu einem Umschlagplatz der Nord-Südroute und im 19. Jh. als „Klein-Lyon“ zu einem Zentrum der Seidenindustrie. Hier wurden Waren aus aller Herren Länder von Schiffen auf Saumpferde und umgekehrt verladen und später kostbare Stoffe für den weltweiten Export produziert. Sowohl die Sust als auch der Badepavillon eines Seidenindustriellen veranschaulichen die Bedeutung Horgens als Ort vielfältigen Austauschs und verschiedener Einflüsse.
Am Denkmaltag werden in Horgen verschiedene Aspekte des Austauschs und Einflusses mit zahlreichen Programmpunkten und Akteuren gezeigt:
Es erwarten Sie Führungen in der Sust und im Badepavillon Hernerpark, Schifffahrten mit historischen Zürichseebooten, Poetry Slamer und Performance sowie feine Kulinarik.


Dorfplatz Horgen: Museum-Mobil (22. August 2015)


Webertag 2015 (16. August 2015)

Die Weberei, Textilgewerbe und –industrie haben in Horgen und Umgebung eine lange und vielfältige Tradition. Sie reicht von der Stoffherstellung der Pfahlbauer vor 5000 Jahren bis in die Ära der Textilmaschinenindustrie im 20. Jahrhundert. Besonders die exportorientierte Seidenindustrie erfuhr im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts eine Hochblüte. Horgen wurde damals als «Klein-Lyon» bezeichnet und war während zwei Jahrzehnten gar Sitz eines amerikanischen Konsulats. Das Ortsmuseum Sust beherbergt und zeigt eine breite Palette von Objekten zu dieser reichen Textilgeschichte Horgens: von Spinnwirteln, Webgewichten und Stoffresten der Jungsteinzeit, über Kleidungsstücke, Musterbücher, Schiffchen und Spulen aus dem seidigen «Klein-Lyon» hin zu Wind- und Spulmaschinen der «Belle Epoque» und vieles mehr. Zudem wird von Handweberinnen auf einem historischen Webstuhl das Handwerk des Seidenwebens gepflegt und weiterentwickelt. Am mittlerweile auch zur Tradition gewordenen Webertag des Ortsmuseums werden verschiedene Aspekte der Textilgeschichte Horgens beleuchtet und erklärt. Er findet jeweils am ersten Sonntag nach dem Gedenktag der Schutzpatronin der Weber, der Heiligen Radegund am 13. August, statt. Neben der Schauweberei werden ein Workshop und Objekttisch zum Anfassen und Ausprobieren, ein Film zum Anschauen, Führungen und Vorträge zum Zuhören und zwischen durch Kaffee und Kuchen zum Geniessen und Plaudern im Museumscafé angeboten.


Sonderausstellung: Fortschritt & Revolution (30.Nov.2014 - 17.Mai.2015)

Die Zeit zwischen 1798 und 1848 führt vom Untergang des Ancien Régime der Alten Eidgenossenschaft bis zur Gründung des modernen Bundesstaates Schweiz. Geprägt und angestossen von Revolutionen und Kriegen, verdeutlichen Helvetik und Mediation, Restauration und Regeneration das Hin und Her von äusseren Einflüssen und inneren Interessen sowie Fort- und Rückschritten. So zeichnet sich der Weg vom Staatenbund zum Bundesstaat durch einen tiefgreifenden Wandel in verschiedener Hinsicht aus.


2014 Jahresbericht 2013 Download

Sonderausstellung: als die Eisenbahn kam (1.Dez.2013 - 14.Apr.2014)

Die Sonderausstellung lässt die Besucher an der Geschichte der Einführung der Linksufrigen Zürichseebahn teilhaben: Erleben Sie die Einweihungsfahrt von Zürich nach Näfels, erfahren Sie mehr über das Leben der damaligen Bahnangestellten und verfolgen Sie einen Gerichtsfall aus Horgen, in dem ein hablicher Handwerker und sein Sohn als Barrieren-Killer und Lügner zu Gefängnisstrafen und Bussen verurteilt wurden. Wussten Sie übrigens, dass der Bahnhof am See bereits vier Tage nach der Einweihungsfahrt abgebrochen werden musste? Weitere Themen sind die Technik der Bahn von damals neben Lokomotive und Wagen auch der Unterbau und der finanzielle Aufstieg und Ruin der Nordostbahn-Gesellschaft. Wenn Sie möchten, können Sie aber auch einfach mit Video-, Audio-Dokumenten, Fotos von lokalen Begebenheiten und zeitgenössischen Ansichtskarten in die alten Zeiten abtauchen.


Museumsnacht 2014


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